Auch in der Hege muss viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Auf solchen , von der Jägerschaft aufge-stellten Anschlagstafeln, wird der Waldbesucher auf die Wildruhezonen aufmerksam gemacht und auf die Verhaltensregeln in diesen Zonen hingewiesen.
Die Hegearbeit ist sehr vielseitig. Sie wird von den Mitgliedern der Sektion Davos und den Prüfungskandidaten in Fronarbeit ausgeführt.
Biotophege in der Landschaft Davos . Prüfungskandidaten bei den Pflegearbeiten in einem Ufergehölze am Landwasser unter dem Tontaubenstand Rotsch. Die alten Bäume ( Weisserlen ) werden auf den Stock gesetzt, damit sie wieder frisch austreiben und so frische Nahrung für das Wild liefern. Die Holzstücke werden aufgeschichtet, damit in den Zwischenräumen Schutz- und Lebensräume für Kleintiere entstehen. Rotsch, Sommer 2003
Aufklärungsarbeit ist vor allem bei der Jugend sehr wichtig. Die JO- Rinerhorn wird vor Ort auf die Notwendigkeit von Wildruhezonen und der damit überlebenswichtigen Ruhe für die Wildtiere aufgeklärt. So soll das Verständnis der Jugendlichen für die Natur und die Tierwelt gefördert werden. In ein paar Jahren, wenn sie alleine auf der Piste unterwegs sind , werden sie sich daran erinnern warum diese Markierungen zu beachten sind
Seit einigen Jahren führt die Sektion Davos in Zusammen- arbeit mit Davos Tourismus im Sommer und Herbst wöchentliche Wild -beobachtung im Dischma durch. Hier können Einheimische und Gäste Interessantes über die Bündner Jagd und die heimische Fauna erfahren. Kontakt: info@davos.ch
Ein wichtiger Teil der Hege ist in unserer Höhenlage sicher die Winterfütterung. Dazu gehört schon im Sommer das Heuen der Wiesen, das Auspressen des Heues, das Räumen der Futterstellen, die Instandhaltung der Raufeln und Heuställe und dann schliesslich im Winter die Fütterung